Fünf Schuss mit der Kalaschnikow und ein Erinnerungsfoto mit durchlöcherter Zielscheibe: Hostels in Kiew werben mit Kriegsspielen in der Provinz. Ein Club bietet den Ballerspaß zu Billigpreisen an - und lockt zusätzlich mit einer jungen Chefin, deren liebstes Accessoire eine Panzerfaust ist.
An vielen Tankstellen in Griechenland gibt es kein Benzin mehr - denn die Lastwagenfahrer streiken, der Nachschub kommt nicht mehr an. Urlauber stornieren Reisen, die Tourismusbranche spricht von einem "Zustand des täglichen Terrors". Jetzt will die Regierung den Ausstand per Gesetz beenden.
Über 5600 Kunden der Deutschen Bahn haben bisher eine Hitze-Entschädigung erhalten. Laut Unternehmenschef Rüdiger Grube sollen die Klimaanlagen in ICE momentan nur noch vereinzelt ausfallen. Er kündigte Investitionen an den Bahnhöfen an.
Blaue Nächte im Hamburger Hafen: Eine Woche lang erleuchtet der Künstler Michael Batz Brücken, Docks und Kirchen der Hansestadt. Der "Blue Port" bildet den Auftakt für die Cruise Days am Wochenende - dann werden sich weiße Kreuzfahrtschiffe in das Blau schieben.
Ein Stück der vielbesuchten Rügener Kreideküste ist in die Tiefe gestürzt. Dabei wurden entgegen eines ersten Verdachts keine Menschen verletzt. Ungewöhnlich ist, dass die rund 200 bis 300 Tonnen Kreide und Mergel mitten im trockenen Hochsommer abbröckelten.
Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Mittwoch - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.DUISBURG: Die Zahl der Todesopfer der Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg ist auf 21 gestiegen. Die Staatsanwaltschaft der Ruhrgebietsstadt teilte mit, eine 25-jährige Frau sei ihren am Samstag erlittenen Verletzungen erlegen. - Der nordrhein-westfälische Innenminister Jäger von der SPD, will an diesem Mittwoch einen Bericht zur Katastrophe von Duisburg vorlegen. Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" wird darin der Veranstalter der Loveparade für die Massenpanik bei der Veranstaltung verantwortlich gemacht. Der Veranstalter Schaller habe sich mehrfach über Bedenken der Behörden gegen sein Sicherheitskonzept hinweggesetzt. Die Panik war am Samstag im einzigen Zugang zum Veranstaltungsgelände ausgebrochen, einem völlig überfüllten Tunnel.
ISLAMABAD: In Pakistan ist ein Flugzeug der Gesellschaft Airblue mit 152 Menschen an Bord abgestürzt. Das Unglück ereignete sich in der Nähe der Hauptstadt Islamabad in einem schwer zugänglichen Gelände. Der Airbus kam aus Karachi und wollte in Islamabad bei schlechtem Wetter landen. Die Absturzursache ist noch unklar. Erste Leichen konnten geborgen werden. Nach offiziellen Angaben hat es aber auch Überlebende gegeben.
KABUL: In West-Afghanistan sind bei der Explosion einer Bombe mindestens 25 Zivilisten getötet worden. Der in der Provinz Nimroz an einem Straßenrand abgelegte Sprengsatz detonierte, als ein voll besetzter Bus vorbeifuhr. Die Täter hätten die Bombe an einer Straße abgelegt, auf der ein Konvoi der NATO-Truppen erwartet worden sei, teilte die Provinzregierung mit.
ISTANBUL: Bundesaußenminister Westerwelle hat die Rolle der Türkei als Vermittler im Streit um das iranische Atomprogramm gewürdigt. Nach einem Gespräch mit seinem Amtskollegen Davutoglu sagte Westerwelle in Istanbul, die Bemühungen der Türkei und auch Brasiliens, den Iran zu einem Dialog zu bewegen, seien zu begrüßen. Er gehe davon aus, dass der Iran im September mit der EU-Außenbeauftragten Ashton über alle offenen Fragen sprechen werde, und nicht nur über den von der Türkei und Brasilien vorgeschlagenen Austausch von schwach angereichertem Uran gegen Brennstäbe.
BERLIN: Deutschland hat nach Auffassung von Bundeswirtschaftsminister Brüderle die Wirtschaftskrise überwunden. Im Zweiten Deutschen Fernsehen sagte der FDP-Politiker, es gebe in der Tat einen nachhaltigen Aufschwung. Die Regierung könne daher schrittweise aus den Krisenprogrammen aussteigen. Die Zahl der Arbeitslosen werde noch in diesem Jahr unter die Marke von drei Millionen fallen, prognostizierte Brüderle. - Im Krisenjahr 2009 war die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 4,9 Prozent zurückgegangen. Für dieses Jahr erwarten die meisten Experten ein Plus von rund zwei Prozent.
BERLIN: Die Deutsche Bahn hat inzwischen fast 5700 Kunden wegen des Ausfalls von Klimaanlagen in Zügen während der sommerlichen Hitzewelle mit insgesamt 374.000 Euro entschädigt. Dies teilte Bahnchef Grube in Berlin mit. Seit dem 14. Juli seien Klimaanlagen nur noch sehr vereinzelt ausgefallen. - Im ersten Halbjahr 2010 hat die Bahn Umsatz und Gewinn deutlich gesteigert. Der Umsatz legte um fast 13 Prozent auf 16,1 Milliarden Euro zu. Der Gewinn stieg um mehr als ein Viertel auf 846 Millionen Euro.
NEW ORLEANS: Im Golf von Mexiko ist es zu einem neuen Unfall mit einer Ölplattform gekommen. Vor der Küste des US-Bundesstaates Louisiana rammte ein Schiff eine Förderplattform, wie die Küstenwache mitteilte. Eine unbekannte Menge Öl habe sich ins Meer ergossen. - Weite Teile der Küste Louisianas sind bereits durch das Öl verschmutzt, das seit April aus dem defekten Bohrloch der explodierten BP-Plattform ausgeströmt ist.
PEKING: Bei einer Explosion und einem Brand in einer Chemiefabrik in der ostchinesischen Stadt Nanjing sind mindestens sechs Menschen ums Leben gekommen und zahlreiche Personen verletzt worden. Wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua weiter meldete, wird als Unglücksursache ein Gasleck vermutet. Den Einsatzkräften sei es nach Stunden gelungen, den Brand unter Kontrolle zu bringen.
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Nach Osten und Südosten hin freundlich. Sonst im Tagesverlauf von Westen und Nordwesten her schauerartiger Regen. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 25 Grad Celsius.
Noch immer drehen sich hier die Wassermühlen, gemäht wird nur per Hand, und ein Brot ist Unesco-Kulturerbe: Im Lesachtal wird Tradition hoch gehalten - zum Wohle von Natur und erholungsbedürftigen Touristen, die auf ihren Alm- und Klettertouren einsamen Pfaden folgen.
Überfall während Kenias touristischer Hochsaison: In der weltberühmten Steppe Massai Mara sind Kriminelle in ein Touristencamp eingedrungen. Sie haben einen Urlauber erschossen und zwei weitere schwer verletzt.
Ein Teil der Kreidefelsen auf Rügen ist abgerutscht. Eine Urlauberin hatte zuvor Spaziergänger an der Steilküste Wissower Klinken gesehen - bisher hat die Polizei ergebnislos gesucht.
Die längste Seereise aller Zeiten wollte das Paar durchstehen, doch dann musste Soanya Ahmad von Bord: schwanger. Also segelte ihr Freund Reid Stowe 1152 Tage alleine um die Welt - und sah seinen Sohn erstmals danach. SPIEGEL-Reporter Klaus Brinkbäumer traf die Familie nach Stowes Heimkehr.
Trotz schärferer EU-Vorschriften lässt die Transparenz bei Flugbuchungen zu wünschen übrig. Vor allem bei Billigfliegern müssen Reisende mit Extragebühren für Selbstverständlichkeiten rechnen - etwa bei Ryanair mit einem extra hohen Koffer-Sommertarif.
Computerspiele sind bei Jugendlichen angesagt. Doch auch ältere Menschen können am Computer etwas lernen. Die Leipziger Computerspielschule bringt nicht nur Kindern, sondern auch deren Großeltern das Spielen näher.
Fans von New York müssen für ihre Übernachtung tief in die Tasche greifen: Im Schnitt verlangen die Hotels dort 164 Euro, wie ein Hotelportal ermittelte. Sie sind damit in Städten die weltweit teuersten. In Deutschland liegt München vorne.
Düster und mystisch wirkt der Odenwald auch ohne Nachhilfe - doch ein Künstlerpaar in Seckach unterstützt die Stimmung noch mit Phantasie-Skulpturen aus Stein. Nicht jeder im Ort sieht das gern, doch gegen Vandalismus wirkt einfaches Maschinenfett.
Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Dienstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. DUISBURG: Nach der tödlichen Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg hat der Oberbürgermeister der Stadt, Sauerland, bestritten, vor Beginn der Techno-Tanz-Veranstaltung Kenntnis von Sicherheitsbedenken gehabt zu haben. Der CDU-Politiker sagte der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf, ihm seien keine Warnungen bekannt. Hingegen berichtet die "Süddeutsche Zeitung", die Polizei in Duisburg habe im Vorfeld der Loveparade gegenüber dem Veranstalter und der Stadt Bedenken gegen das Sicherheitskonzept geäußert. - Im einzigen Zugangstunnel zum Loveparade-Gelände war es am Samstagnachmittag zu einer Massenpanik gekommen. Die Zahl der Todesopfer stieg inzwischen auf 20. Eine junge Frau erlag im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Mehr als 500 Menschen wurden verletzt.
BERLIN: Verteidigungsminister zu Guttenberg hat die Veröffentlichung tausender geheimer US-Dokumente über den Krieg in Afghanistan durch die Internet-Plattform "Wikileak" relativiert. Vieles, was jetzt durch diese Papiere bekannt geworden sei, sei nicht gänzlich überraschend, sagte der CSU-Politiker im Zweiten Deutschen Fernsehen. Auch die Existenz der US-Spezialeinheit "Task Force 373" in Afghanistan sei jedem Informierten über Jahre hinweg bekannt gewesen. - Die Oppositionsparteien hatten Aufklärung über diese US-Einheit gefordert, die nach den veröffentlichten Dokumenten auch im nordafghanischen Einsatzgebiet der Bundeswehr stationiert ist und die Erlaubnis zur Tötung von Taliban-Führern haben soll.
KABUL: Einer der beiden in Afghanistan vermissten US-Soldaten ist tot. Wie die NATO-Truppe ISAF mitteilte, wurde die Leiche bereits am Sonntag im Osten des Landes entdeckt. Zwei US-Soldaten waren am Freitag als vermisst gemeldet worden. Der zweite Soldat ist nach ISAF-Angaben entführt worden. Die radikal-islamischen Taliban hatten zuvor schon behauptet, einen der beiden US-Soldaten getötet zu haben.
BERLIN: Die Türkei ist nach Ansicht von Bundesaußenminister Westerwelle derzeit nicht reif für einen Beitritt zur Europäischen Union. Der FDP-Vorsitzende sagte der "Bild"-Zeitung, wenn die Frage heute entschieden werde müsste, wäre die Türkei nicht beitrittsfähig und die EU nicht aufnahmefähig. Deutschland habe aber grundsätzlich ein Interesse daran, dass sich die Türkei Richtung Europa orientiere. - Westerwelle bricht an diesem Dienstag zu Besuchen Sloweniens und der Türkei auf. - Der britische Premierminister Cameron sprach sich in Ankara klar für die Aufnahme der Türkei in die EU aus.
OTTAWA: Nach den USA und der EU hat auch Kanada verschärfte Sanktionen gegen den Iran verhängt, die über die vom UN-Sicherheitsrat beschlossenen Strafmaßnahmen hinausgehen. Damit solle die Regierung in Teheran im Atomkonflikt zu neuen Verhandlungen gezwungen werden, sagte der kanadische Premierminister Harper. Wie die am Montag von den EU-Außenministern beschlossenen Sanktionen zielen auch die kanadischen Maßnahmen auf den Öl- und den Finanzsektor des Iran. Bundesaußenminister Westerwelle sprach von starken, angemessenen und zielsicheren Druckmitteln der EU.
LONDON/WASHINGTON: Der britische Energiekonzern BP hat den Rücktritt seines Vorstandschefs Hayward zum 1. Oktober angekündigt. Der Londoner Konzern reagierte damit auf anhaltende Kritik an dessen Krisenmanagement bei der Ölpest im Golf von Mexiko. Haywards Nachfolger wird -wie erwartet- der US-Amerikaner Dudley, der bereits seit Mitte Juni für die Bekämpfung der Ölpest verantwortlich ist. Gleichzeitig gab BP in London bekannt, dass der Konzern wegen der Umweltkatastrophe einen zweistelligen Milliardenverlust verzeichne.
BISCHKEK: Die kirgisische Regierung hat auf einer internationalen Geberkonferenz um Finanzhilfe in Höhe von 1,2 Milliarden Dollar gebeten. Das Geld soll dem Wiederaufbau des Landes nach den politischen Wirren und der ethnisch motivierten Gewalt der vergangenen Monate dienen. Die amtierende Regierung von Präsidentin Otunbajewa hofft, Stabilität und Demokratie in Kirgisistan mit Hilfe einer Wiederbelebung der Wirtschaft zu fördern. - Zusammenstöße zwischen der usbekischen Minderheit und der kirgisischen Mehrheit hatten im Juni bis zu 2.000 Menschen das Leben gekostet.
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Nordosten viel Sonne. Sonst nach freundlichem Beginn im Tagesverlauf starke Bewölkung. Im Süden und Südosten am Nachmittag Schauer und Gewitter. Tageshöchsttemperaturen 19 bis 27 Grad Celsius.
Nach der Landung hatte die Kenya-Airways-Maschine eine Passagierin mehr an Bord: Während eines Fluges von Dubai nach Nairobi wurde ein Mädchen geboren. Der Gang in der Economy-Klasse musste zur Entbindungsstation umfunktioniert werden.
Theater, Museen und Konzertsäle ziehen jedes Jahr Tausende von Menschen in Deutschland an. Kunst, Schauspielerei, Musik – kurz Kultur im Allgemeinen – haben einen hohen Rang. Was ist Kunst? Wer sieht sie sich an?
Oben ohne im Unterwasser-Flugzeug: Die offene "Necker Nymph" ist das neueste Produkt des Bootentwicklers Graham Hawkes. Die Passagiere des Hightech-Leichtgewichts müssen normale Tauchausrüstung tragen - und vor allem Millionäre sein.
Flugausfälle, Verspätungen, mangelnder Service: Easyjet macht sich bei seinen Kunden unbeliebt. Selbst der Gründer des britischen Billigfliegers, Stelios Haji-Ioannou, hadert mit dem Management. Er droht mit dem Entzug der Markenrechte.
Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Montag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei. DUISBURG: Bei der Loveparade hat es offenbar erhebliche Sicherheitslücken gegeben. Nach Informationen von "Spiegel online" war das Festgelände in Duisburg für maximal 250.000 Menschen freigegeben. Die Veranstalter rechneten aber mit deutlich mehr als einer Million Teilnehmern. Außerdem belege ein internes Verwaltungsdokument, dass die Veranstalter die sonst vorgeschriebene Breite der Fluchtwege nicht einhalten mussten. Der wegen der Katastrophe bei der Technoparty in die Kritik geratene Duisburger Oberbürgermeister Sauerland schließt einen Rücktritt nicht aus. Bevor es um die Frage nach der Verantwortung gehe, stehe aber zunächst die Aufarbeitung der Ereignisse an. Sauerland sagte, die Stadt Duisburg plane eine Trauerfeier für die Opfer. Bei einer Massenpanik starben am Samstag 19 Menschen, mehr als 340 wurden verletzt.
PHNOM PENH: In Kambodscha ist das erste Urteil des internationalen Völkermord-Tribunals gegen einen früheren Anführer der Roten Khmer gefällt worden. Der Angeklagte Kaing Guek Eav, alias "Duch", wurde wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu 35 Jahren Haft verurteilt. Der 67-Jährige war der Leiter des Foltergefängnisses S-21 in der Hauptstadt Phnom Penh. Dort wurden während der Herrschaft der Roten Khmer zwischen 1975 und 1979 mehr als 12.000 Menschen gefoltert und ermordet. Nur wenige Insassen überlebten. Die Staatsanwaltschaft hatte eine Haftstrafe von 40 Jahren beantragt. "Duch" gestand seine Taten teilweise, wies die Verantwortung mit Verweis auf entsprechende Befehle jedoch zurück.
SEOUL: Die US-Streitkräfte haben ungeachtet der Drohgebärden Nordkoreas ihr Großmanöver auf See mit Einheiten Südkoreas fortgesetzt. Nach Militärangaben soll das Abwehren von eingedrungenen feindlichen U-Booten geübt werden. Die viertägigen Marine- und Luftwaffenübungen hatten am Sonntag unter Beteiligung von etwa 8000 Soldaten beider Länder, U-Booten, Kriegsschiffen und rund 200 Flugzeugen in internationalen Gewässern im Japanischen Meer begonnen.
PARIS: Der in Nordafrika vom Terrornetzwerk El Kaida entführte Franzose ist getötet worden. Frankreichs Präsident Sarkozy bestätigte in Paris nach einem Krisentreffen seiner Regierung eine entsprechende Mitteilung von El Kaida. Der 78-jährige Michel Germaneau war im April im Niger entführt worden, als er dort für einen humanitären Einsatz unterwegs war. El Kaida in Nordafrika hatte mit seiner Hinrichtung gedroht, falls die Forderung nach Freilassung von Gefangenen aus den Reihen des Terrornetzwerks nicht erfüllt werde.
WASHINGTON: Der auf Enthüllungsgeschichten spezialisierten Website WikiLeaks sind rund 92.000 teils geheime Berichte des US-Militärs über den Krieg in Afghanistan zugespielt worden. Die Einsatzberichte aus den Jahren 2004 bis 2010 zeichnen "ein düsteres Bild" von der Lage am Hindukusch. Das berichten das Magazin "Der Spiegel" und die Zeitungen "The Guardian" und "New York Times" nach einer Prüfung der Dokumente auf ihren Internetseiten. Laut "Spiegel" geht aus dem Material unter anderem hervor, dass die Lage für die Bundeswehr im Norden Afghanistans immer bedrohlicher wird.
BAGDAD: Ein Selbstmordattentäter hat sich in der irakischen Hauptstadt vor dem Büro des Fernsehsenders Al-Arabija in die Luft gesprengt. Er riss nach Angaben des Senders drei Wächter und eine Putzfrau mit in den Tod. Es gab auch Verletzte. Die Korrespondenten des Nachrichtensenders, die sich zum Zeitpunkt der Explosion ebenfalls in dem Gebäude aufgehalten hatten, blieben unversehrt. -Terroristen haben im Irak seit der US-Invasion vor sieben Jahren immer wieder gezielt Journalisten getötet.
SANTIAGO DE CHILE: Chiles Präsident Piñera lehnt eine allgemeine Amnestie für frühere Angehörige des Pinochet-Regimes ab. Begnadigungen werde er nur in Einzelfällen prüfen, sagte Piñera in einer Fernsehansprache. Piñera reagierte damit auf Forderungen der katholischen Kirche, zu den bevorstehenden Unabhängigkeitsfeiern des Landes am 18. September eine Amnestie zu erlassen.
DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wolkig mit teils kräftigem Regen. Richtung Osten auch längere freundliche Abschnitte. Höchstwerte 17 bis 24 Grad.